Illegales Autorennen

Illegales Autorennen, Urteil wegen fahrlässiger Tötung

Illegales Autorennen
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Durch ein  illegales Autorennen in Hamburg mit tödlichem Ausgang, hat das Landgericht zwei Fahrer, wegen fahrlässiger Tötung, zu Freiheitsstrafen verurteilt. Ein mehrfach vorbestrafter 32-Jähriger muss ein Jahr und sechs Monate in Haft, wie ein Gerichtssprecher nach der Urteilsverkündung am 05.01.2018 mitteilte. Ein heute 30-Jähriger, dessen Auto gegen einen Laternenmast geprallt war, erhielt zwei Jahre auf Bewährung

(LG Hamburg Az.: 2351 Js 364/15 (709 Ns 28/17).

Beide Männer sind, so das Gericht, der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Die beiden Fahrer waren Ende 2015 mit mehreren Beifahrern nachts in Hamburg unterwegs. Laut Gericht forderte der heute 32-Jährige den anderen Fahrer durch dichtes Auffahren, Lichthupe und mehrfaches Überholen zu einer Wettfahrt auf. Bei der Verfolgungsjagd verlor der angetrunkene 30- jährige Fahrer dann auf regennasser Straße die Kontrolle über seinen Wagen und krachte gegen einen Laternenmast, in seinem Auto starb ein Mitfahrer.

In erster Instanz hatte das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek die beiden Angeklagten 2016 zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Fahrer und die Staatsanwaltschaft legten Berufung ein. Der Unfallfahrer habe in dem Prozess jetzt ein Geständnis abgelegt und die Familie des Toten um Entschuldigung gebeten.

 

Seit Oktober 2017 sieht das Strafgesetzbuch bis zu zehn Jahre Haft für ver-botene Autorennen vor.

Illegales Autorennen

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