Fahrerlaubnis und harte Drogen

Bereits ein einmaliger Konsum harter Drogen rechtfertigt den Entzug der Fahrerlaubnis

Drogen
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Auch der nur einmalige Konsum von Kräutermischungen, die nach-gewiesenermaßen einen Wirkstoff beinhalten, der in der Anlage zum Betäubungsmittelgesetz als sogenannte harte Drogen aufgenommen ist, führt dazu, dass die Fahrerlaubnis entzogen werden darf, und zwar unab-hängig von der Menge der im Blut festgestellten Wirkstoffkonzentration.

(vgl. Verwaltungsgericht Trier Beschluss vom 31.03.2015, Az.: 1 L 669/15.TR).

Entzug wegen Einnahme synthetischer Cannabionide

Nach der herrschenden Rechtsprechung gilt: Bereits der einmalig Konsum von „harten Drogen“  schließt im Regelfall die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen aus und die Entziehung der Fahrerlaubnis ist gerechtfertigt. Ungeeignetheit ist dann der Regelfall, d. h. ein Sonderfall muss und kann geltend gemacht werden, wie z.B. die unbewusste Verabreichung.Drogen

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